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Der Deutsche Kulturbund war eine 1945 von antifaschistischen Intellektuellen gegründete überparteiliche demokratische Organisation, die für die kulturelle Erneuerung Deutschlands auf der Grundlage der humanistischen nationalen Traditionen wirkte und die Entwicklung der sozialistischen Nationalkultur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte.
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Der Deutsche Kulturbund zu DDR-Zeiten war in Bezirken und Kreisen gegliedert; der Präsidialrat (60 Mitglieder) wurde vom Bundestag des Deutschen Kulturbundes gewählt. Erster Präsident war Johannes R. Becher. Im Rahmen des Deutschen Kulturbundes bestanden zentrale Kommissionen, wie Natur-und Heimatfreunde, Philatelie, Pflege des Kulturerbes, Fotografie u.a. Der Deutsche Kulturbund gab die Wochenzeitschrift "Sonntag" und die Monatszeitschrift "Natur und Heimat" heraus. Bis Februar 1958 war der Name "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" Eine der im Kulturbund tätigen Arbeitsgruppen war der Arbeitskreis "Reinhard Keiser".
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