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D i e G e s c h i c h t e d e r G e d e n k s t ä t t e
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m September 1996 wurde die Gedenkstätte mit einem Konzert wiedereröffnet. Auch in den letzten Jahren organisierte der Förderverein zahlreiche Konzerte, vorwiegend mit Barock- musikensembles aus Bremen. Durch die Akademie für Alte Musik ist Bremen eine "Hochburg der historischen Aufführungspraxis."
o erklangen in den vergangenen Jahren im- mer wieder Kammermusikwerke, Arien, Kan- taten oder sogar Opern Reinhard Keisers in der Teucherner Kirche bzw. im Ratssaal der Stadt.
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ine wahre Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistet die Capella Orlandi Bremen unter der Leitung von Thomas Ihlenfeldt.
Der Lautenist und Musikwissenschaftler hat große Verdienste bei der Erforschung, Edition und Wiederaufführung der Werke Keisers.
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ie Heinrich-Schütz-Musiktage Weißenfels waren mehrmals zu Gast in Teuchern.
ie Reinhard-Keiser-Ehrungen schließen auch in jüngster Zeit wieder musikwissenschaftliche Vorträge ein.
eben Reinhard Keiser werden auch die Komponisten Johann David Heinichen, geb. in Krössuln bei Teuchern, Johann Christian Schiefer- decker, in Teuchern geboren, und
Johann Friedrich Fasch - der eine kurze Zeit seiner Kindheit in Teuchern verbrachte - hier gewürdigt.
urzeit kann man durchaus von einer Renaissance der Keiser-Pflege sprechen.
Neben den Teucherner Aktivitäten erklangen u.a. Opern von Keiser zu den Halleschen Händelfestspielen 1989 und 1997, sowie in der Deutschen Staatsoper Berlin 1999. Seine "Brockes-Passion" wurde erstmals in Norddeutschland durch die Kantorei St. Mauritius Hardegsen unter der Leitung von Gerhard Ropeter wiederaufgeführt, ebenso wie 1998 sein "Te Deum Laudamus" und sein Oratorium "Der siegende David".
m Jahr 2000 wurde Keisers "Serenata" erstmals wiederaufgeführt, ge- meinsam mit 2 Suiten des ebenfalls in Teuchern geborenen Komponisten Johann Christian Schieferdecker durch die Capella Orlandi Bremen.
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