D i e    G e s c h i c h t e    d e r    G e d e n k s t ä t t e    



  m Jubiläumsjahr wurde eine
Gedenktafel am Geburtshaus des
Meisters der frühen deutschen
Oper angebracht.
In den folgenden Jahren erinner-
ten zunächst Tafeln im Flur des
Hauses an Reinhard Keiser.
Anfang der 80-er Jahre wurde in
einem Zimmer des Geburtshauses
eine Gedenkstätte für den be-
rühmten Sohn Teucherns einge-
richtet.
Große Verdienste hatten dabei
zwei Teucherner: der 1995 ver-
storbene Chemiker Dr. Walter Luchsinger und Rudi Fabian.

esonders Dr. Luchsinger sammelte eine Vielzahl an Materialien über Reinhard Keiser:
    Partituren, Briefe, Literatur über Leben und Werk des Komponisten, Schallplatten,
    Musikkassetten und vieles mehr.
    Die Ausstellung enthielt Bild- und Texttafeln zum Lebenslauf und dem Werk Keisers.
    Später kam noch zweiter Raum zur Gedenkstätte hinzu, in dem die Besucher Musik des
    Komponisten hören konnten.


nde der 70-er Jahre bildete sich ein Arbeitskreis
    "Reinhard Keiser" im Kulturbund der damaligen
    DDR. Dieser Arbeitskreis organisierte seit 1979
    jährlich Reinhard-Keiser-Konzerte. Allein dreimal
    wurde Keisers "Markus-Passion" in seinem Ge-
    burtsort aufgeführt. Mehrmals waren die Halle-
    schen Händel-Festspiele in Teuchern zu Gast.

Foto: Ev. Kirche St. Georg / Teuchern


Der Arbeitskreis "Reinhard Keiser" und seine Aktivitäten ab 1979


inen sehr großen Anteil an der Keiser-Pflege hatte die Hallesche-Kammeroper
    unter der Leitung des Komponisten Peter Freiheit. Dieses Ensemble gastierte regel-
    mäßig in Teuchern, vor allem mit Kammermusikwerken Keisers.


eben Konzerten fanden in Teuchern
    auch Vorträge von Musikwissenschaftlern
    über Keiser und seine Zeit statt.
    Ende Februar 1992 ging aus dem ehemaligen
    Arbeitskreis der jetzige Förderkreis
    "Reinhard-Keiser-Gedenkstätte" e.V. Teuchern
    hervor.
Foto: Eingang zum Rathaussaal Teuchern



- 27. 02. 1992: Gründungsversammlung des Förderkreises
Musikalische Eröffnung mit Werken Keisers
Interpreten: Juliane Claus, Gesang; Hans-Rüdiger Hulsch, Violoncello;
Albrecht Hartmann, Cembalo